Offiziersgesellschaft Burgenland

Die Offiziersgesellschaft Burgenland ist ein parteipolitisch unabhängiger und gemeinnütziger Verein mit dem Ziel der Förderung einer effizienten Landesverteidigung. Es freut uns, wenn diese auch effektiv ist. Wir begegnen einander mit Kameradschaft, Achtung und Fairness, verstehen uns als Vermittler zwischen Politik, Heer und Gesellschaft und möchten positive Entwicklungen verstärken, aber auch rechtzeitig auf bestehende Mängel oder negative Entwicklungen hinweisen.

TODESFALL – Bgdr i.R. Mag. phil. Manfred Gänsdorfer (1950-2022)

Mit großer Betroffenheit und tief erschüttert hat der Vorstand der OG Burgenland die traurige Pflicht mitzuteilen, dass ihr Präsident, Bgdr i.R. Mag. phil. Manfred Gänsdorfer, am Samstag, den 29. Oktober 2022, plötzlich verstorben ist. Unser tiefstes Mitgefühl gehört in diesen dunklen Stunden seinen Angehörigen.

Die feierliche Verabschiedung findet am Mittwoch, dem 16. November 2022 um 13 Uhr in der St.-Georgs-Kathedrale, Burgplatz 1, in der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt statt. Die Beisetzung des Verstorbenen erfolgt anschließend am Akademiefriedhof.

Hier besteht die Möglichkeit als Kommentar online zu kondolieren.

In stiller Trauer, der Vorstand der OG Burgenland im Namen seiner Mitglieder.

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    BLOGGER's-VOICE

    Digitale Musketen

    In Anlehnung an die humoristische Wochenzeitschrift "Die Muskete", die von 1905 bis 1941 jeden Donnerstag in Wien herausgegeben wurde, wollen wir mit der "Digitalen Muskete" die Programmrichtung des damailigen Herausgebers Adolf Moßbäck wieder aufleben lassen:

    „Wir wollen österreichisch sein. Heimische Zeichner, heimische Autoren. Österreichisch werden wir auch in unserer Stellung zur Armee bleiben, der ein Teil des Inhaltes besonders gewidmet ist…“

    Die Zeitschrift war ursprünglich für Offizierskreise bestimmt und erlangte rasch große Bedeutung. Sie kämpfte gegen Auswüchse im politischen, bürokratischen, klerikalen, militärischen und sozialen Bereich. „Die Muskete“ verband, wie andere zu dieser Zeit gegründete humoristische Zeitschriften, die Werke junger, heimischer Künstler und Zeichner mit dem Schaffen junger österreichischer Literaten. Gleichzeitig legte die Zeitschrift großen Wert auf die künstlerische Gestaltung und die hohe Qualität der Inhalte.

    Während des Ersten Weltkriegs wurde die Zeitschrift zu einem Teil der Kriegspropaganda und sollte zur Aufheiterung der Soldaten beitragen. Nach Kriegsende entwickelte sich die Zeitschrift zum Herrenblatt.

    Und wenn Sie gar einen Beitrag im Sinne obiger Beschreibung hier veröffentlichen wollen, nutzen Sie unser Kontaktformular und laden Sie Ihren Beitrag hoch.

    Musketen Archiv
    Die Muskete
    Titelblatt der Zeitschrift
    Die Muskete vom 16. November 1905

    Wählen Sie die gewünschte “Digitale Muskete” aus obenstehendem Musketen Archiv.
    Wir wünschen viel Vergnügen!

    Addendum (lat. das Hinzuzufügende) ist ein österreichisches Medienprojekt. Es wird über die Quo Vadis Veritas Privatstiftung vom österreichischen Unternehmer und Milliardär Dietrich Mateschitz finanziert. Die Veröffentlichung erster Recherchen erfolgte am 25. September 2017.
    WebSite: www.addendum.org

    Addendum verfolgt das Ziel, an der Wiederherstellung einer gemeinsamen Faktenbasis für eine qualifizierte politische Debatte zu arbeiten. Dieser rekonstruktive Journalismus hat für sich den Anspruch, der Wirklichkeit in der am besten verfügbaren Form – mithilfe von Recherche und Datenanalyse – so nahe wie möglich zu kommen. Schau’n Sie sich das an…

    So begrüßenswert die OG-Burgenland die Video Seeding Aktivitäten des BMLV auf Youtube findet, erlauben wir uns trotzdem darauf hinzuweisen, dass tw. (z.B-in den angeführten Videoclips) der Milizbegriff bis heute nicht verstanden wurde. Es macht die Sache nicht besser, wenn dies auch in offiziellen Publikationen des BMLV zum Ausdruck kommt. Vielleicht orientieren sich da Verantwortliche an historischen Fakten, etwa denen der einstigen Bereitschaftstruppe der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts (die zwar mit ihren 15.000 Soldaten als präsente Kraft nie in voller Stärke existierte) und an der Landwehr (hauptsächlich aus Angehörigen der Reserve rekrutiert). Eine Art „Zwei-Klassen-Armee“, die in so manchen Obrigkeitsgehirnen noch immer vorhanden zu sein scheint.

    Nach den Grundsätzen eines Milizsystems … heißt es im Verfassungsgesetz, nach dem das Bundesheer zu organisieren wäre. Das Personal hat sich dabei aus einem kleinen Teil aus Berufssoldaten und zum überwiegenden Teil aus Angehörigen des Milizstandes zusammenzusetzen. Nicht umgekehrt. Und schon gar nicht aus „Aktiven“ und „Milizlern“. Schließlich ist Miliz ein Organisationsbegriff und kein Synonym für eine zusätzliche Teilstreitkraft, Reserve oder ähnliches mehr. Und unter den Soldaten aus dem Milizstand gibt es eine ganze Menge, die höchst aktiv sind.

    VIelen Dank unseren Unterstützern und Förderern